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Commissioned Video

Fotografie


Showreel- Number 9

Number 9 ist der Versuch, verschiedener Dokumentarfilme bei denen ich Kamera gemacht habe, über die Tonebene miteinander zu verbinden ... 
Bin jetzt übrigens auch auf Insta “(*+*)”  



Missing Microbes 

Für den Teil welcher in der Schweiz spielt, durfte ich im letzen Jahr zur Kamera greiffen... 
Webseite des Filmes 

With modern medicine killing off whole categories of bacteria and viruses — including benign ones that promote health — scientists propose a way to preserve microbes that may rescue us one day.
Regie: Sarah Schenk / Steven Lawrence


Der Krieg in Mir
Weltpremiere am Dokfest München 

DER KRIEG IN MIR (Offizieller Trailer) from Heinzelfilm on Vimeo.




Dok.fest München / Direkt zum Film




Opa Fritz und Opa Hans waren im Krieg. Sie haben an der Ostfront gekämpft. Nun fragt sich ihr Enkel: Haben mich die Kriegserfahrungen meiner Großväter, von denen ich lange wenig bis gar nichts wusste, womöglich geprägt? Ausgehend von seinen Alpträumen und von jüngeren epigenetischen Forschungen, denen zufolge traumatische Erlebnisse in das Erbgut eingehen können, macht sich Sebastian Heinzel auf die Suche: Nach der Geschichte seiner Großväter, nach den Wurzeln des Schweigens in seiner Familie, nach Verhaltensmustern, die sich über Generationen fortschreiben, nach den „Markierungen auf der DNA“. Er versammelt Archivmaterial und spricht mit seinem Vater; Träume oder Ängste werden in animierten Sequenzen visualisiert. Welche Erfahrungen der Kriegsgeneration tragen wir in uns – und tragen wir sie weiter? Julia Teichmann

Englischer/Originaltitel: THE WAR IN ME. Autor: Sebastian Heinzel. Kamera: Adrian Stähli. Ton: Markus Egloff. Schnitt: Sascha Seidel. Musik: Cassis Birgit Staudt. Produktion: Heinzelfilm GmbH. Produzent: Sebastian Heinzel. Länge: 83 min.



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EISENBERGER – KUNST MUSS SCHÖN SEIN, SAGT DER FROSCH ZUR FLIEGE

Kunst ist nur eine Etikette ohne jede Relevanz, sagt der österreichische Künstler Christian Eisenberger. Mit 40 Jahren hat er über 45’000 Werke geschaffen. Mit grosser Lust beobachtet er, wie aus Zufall Kunst entsteht und sein überbordendes Schaffen nicht nur sein Publikum überrascht, sondern immer wieder auch ihn selbst. Tausende davon liess er auf Strassen und Plätzen stehen. Mit seiner ausufernden Produktion entzieht sich Christian Eisenberger der Kontrolle durch Galerien, Kunstmessen und Museen. In einem Milieu, das mit allen Mitteln um Aufmerksamkeit und Anerkennung kämpft, stellt sich die Frage immer wieder: Worin besteht die künstlerische Freiheit tatsächlich? Und braucht es dazu überhaupt noch Künstler?

an den Solothurner Filmtagen

Es freut mich sehr, dass die Solothurner Filmtage den Film EISENBERGER – KUNST MUSS SCHÖN SEIN, SAGT DER FROSCH ZUR FLIEGE für den Prix de Soleure nominiert haben, weil er «zu gesellschaftlich relevanten Diskussionen anregt und in seiner Form überzeugt». (Zitat aus der Festivaleinladung).
Der Film hat seine Schweizer Premiere am Samstag 26. Januar um 17.45h im Landhaus. Die zweite Vorführung ist am Montag 28. Januar um 18h in der Reithalle.










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Eingemipft

Gespräch mit David auf ARTE

MEIN STICH INS WESPENNEST

ein persönlicher Erfahrungsbericht rundum die Veröffentlichung von „Eingeimpft“ von David Sieveking ® September 2019

Vom Freund zum Feind

Bevor ich mein Buch und meinen Film Eingeimpft rausgebracht habe, hatte ich immer mit der weltweiten „Skeptikerbewegung“ sympathisiert, auch wenn ich nur eine verschwommene Vorstellung von der Gesellschaft zur Untersuchung von Parawis- senschaften (GWUP) hatte, der deutschen Organisation, deren Mitglieder sich „Skeptiker“ oder „GWUPis“ nennen. Mein Debütfilm David wants to fly, in dem ich einer Guru-Sekte kritisch auf den Zahn fühlte, kam, wie ich mir sagen ließ, bei „Skeptikern“ gut an. Für den Film hatte ich damals James Randi (ein bekannter US-Zauberkünstler, der unter anderem Uri Geller der Trickserei überführt hat) interviewt, der unter GWUPis als großes Vorbild gilt.

Ich komme selber aus einem atheistisch-wissenschaftlich geprägten Elternhaus und würde mich, ohne ein GWUP-Mitglied zu sein, im allgemeinen Sinne als Skeptiker bezeichnen, der Verschwörungstheorien grundsätzlich mit Vorsicht begegnet und Esoterik kritisch sieht. Während der Dreharbeiten zu Eingeimpft habe ich auch, wie mir später klar wurde, einen GWUPi mit der Kamera begleitet. Er hatte ein Verfahren angestoßen, in dem er vor Gericht einem dezidierten Impfgegner und „HIV-Leugner“ gegenüberstand, der behauptet hatte, ein krankmachendes Masern-Virus existiere gar nicht. Auch während dieser Dreharbeiten war meine Sympathie ganz klar beim GWUPi, letztlich ließ sich aber das Material dramaturgisch nicht in meinem Film unterbringen. Und sowieso entschied ich mich, radikale Impfgegner-Positionen, mit denen ich selber gar nichts am Hut habe, in meinem Film nicht zu berücksichtigen.

Verrückterweise geriet ich dann aber während der Veröffentlichung meiner in gewisser Hinsicht impf-skeptischen Arbeit selber in das Fadenkreuz der „Skeptiker“. Verwundert musste ich erleben, wie sich die GWUPis im Zuge einer breit angelegten Kampagne gegen meinen Film und mein Buch engagierten und mir schließlich sogar aus ihrem Umfeld der Negativ-Preis Der goldene Aluhut 2018 im Bereich Medizin & Wissenschaft verliehen wurde...

mehr dazu unter Eingeimpft auf der Hauptseite..





Eingeimpft  

Auch wenn der Film kein flammendes Plädoyer für das Impfen ist, so lässt die elterliche Tat doch nur eine Interpretation zu: Der Nutzen von zugelassenen Impfungen überwiegt klar deren Risiken. Weil zudem der Einzelne nicht wissen kann, ob er oder sein Kind Opfer einer seltenen Nebenwirkung wird, ist Impfen die vernünftigere Option als Nichtimpfen. Ist das zu impfkritisch? Nein, so sieht moderne Aufklärung für ein mündiges Publikum aus.

Alan Niederer / NZZ 20.09.2018

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Felix Schaad / Frontseite Tagi 18.09. 2018

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Rue de Blamage 


NZZ / Feuilleton von Alfred Schlienger vom  5.4.2017

Rue de Blamage» führt seine Figuren nicht vor, so sehr sie am Rand der Gesellschaft leben mögen. Gleichzeitig heroisiert er sie nicht. Er begibt sich auf Augenhöhe und schafft so eine berührende Nähe, auch zum Befremdlichen. Gugolz lässt bildhafte Fundstücke kommentarlos für sich selber sprechen.

Man sollte nicht zuwarten, bis dieser subtil gestaltete Film im Fernsehen gezeigt wird. Die grosse Leinwand tut ihm ausnehmend gut. Bei der Premiere an den diesjährigen Solothurner Filmtagen, wo er für den Prix de Soleure nominiert war, war «Rue de Blamage» einer der am heftigsten beklatschten Filme.

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Trauern braucht Zeit


13. April, 20.05 Uhr in der Sendung DOK auf SRF 1

Trailer Link: SRF

Im Leben von Patrick und seinen Kindern ist nichts mehr wie es war, als Eveline unerwartet stirbt.
Der Schock über den Verlust von Frau und Mutter ist gross. Die Anteilnahme ebenfalls - bis zur
Beerdigung. Danach fühlt sich die Familie alleine gelassen und zunehmend unter Druck gesetzt,
wieder «normal» zu funktionieren. Doch wie kehrt man zur Normalität zurück, wenn einem derBoden unter den Füssen weggezogen wurde?


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Inspiriert vom Musiker Bill Drummond, der Partituren zur „Wiederentdeckung“ der eigenen Stimme und des eigenen Musizieren geschrieben hat, habe ich angefangen, Partituren für Fotografie zu entwickeln.
Mir wurde bewusst, dass sich damit viel beschreiben lässt was mir an der Arbeit mit der Kamera wichtig ist.


Die Partituren für Fotografie sind eine Einladung an alle, „fotografische Erfahrungen“ zu machen und vielleicht sogar selbst solche „Instruktionen“ zu schreiben. Sie zeigen einen möglichen Weg, aber bestimmen nicht wie das Resultat auszusehen hat.

Das Büchlein mit 27 Scores kann bei mir bestellt werden...